Von Lipzk zur Messestadt
Leipzig geht auf slawische Siedlungen zurück. Der Name wird oft mit dem Lindenbaum verbunden: Lipzk, der Ort bei den Linden. Um 1015 wird eine Burg namens urbs Libzi erwähnt, in deren Nähe eine Kaufmanns- und Handwerkersiedlung entstand.
Mit dem Stadt- und Marktrecht im 12. Jahrhundert wurde Leipzig zu einem wichtigen Handelsort. Jahrmärkte, Kaufleute und Handwerk prägten die Stadt. Die Nikolaikirche wurde 1175 geweiht, die Thomaskirche folgte 1212. Beide Orte sind bis heute mehr als historische Kulisse.
Wer heute durch die Innenstadt läuft, spürt diese alte Rolle als Handelsstadt noch immer: Passagen, Höfe, Marktplatz, alte Waage, Rathaus und Messegeschichte erzählen von einer Stadt, die immer vom Austausch lebte.