
Ist Prostitution legal?
Verfasst von Larissa
Vertiefung
Transcript
Ist Prostitution legal? Vielleicht hast du dich das auch schon einmal gefragt. Darf man das überhaupt? Ist das wirklich legal, eine Escort Lady zu buchen oder selbst als Escort Lady zu arbeiten? Genau darum. Geht es in diesem Beitrag? Was ist in Deutschland erlaubt und wo wird heikel vorneweg? Ja, Prostitution ist in Deutschland legal. Schon seit 2002 ist sie offiziell nicht mehr sittenwidrig. Seit 2017 sorgt das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz dafür, dass Sexarbeit gesetzlich klar geregelt ist. Ist. Klingt erstmal gut, aber was heißt das wirklich konkret? Zum Beispiel, dass alle, die sexuelle Dienstleistung anbieten, egal ob in einem Studio oder als Escort Lady, angemeldet sein müssen, und das ist regelmäßige Beratungsgespräche gibt, Schutzpflichten für Betreiber und eine ganz klare Kondompflicht für alle Beteiligten, die. Spannend ist auch, rechtlich wird Escort und klassische Prostitution nicht unterschieden, auch wenn viele das Gefühl haben, Escort sei irgendwie was anderes. Aus juristischer Sicht zählt beides zur Sexarbeit, aber keine Sorge, wenn alles freiwillig und respektvoll passiert, hast Du als Kunde oder Kundin nichts zu befürchten. Das Gesetz schützt Menschen, nicht Moralvorstellungen. Es geht darum, Ausbeutung zu verhindern, nicht darum, Begegnungen zwischen Erwachsenen zu verbieten. Wichtig zu wissen ist, es gibt klare Grenzen, und wer die überschreitet, macht sich strafbar, etwa wenn du erkennst oder zumindest hättest erkennen können, dass eine Frau unter Zwang arbeitet. Auch das Filmen ohne Erlaubnis, das Missachten von Sperrgebieten oder das Drängen auf ungeschützten Sex ist tabu. Deshalb haben wir in unserem Beitrag auch eine kleine Gentleman Checkliste erstellt. Kurz gesagt Verfair aufmerksam und achtsam ist, macht alles richtig und erlebt gleichzeitig ein wunderschönes, legales und unbeschwertes Date. Wenn du also genauer wissen möchtest, was erlaubt ist, welche Gesetze es gibt und wie du dich auf der sicheren Seite bewegst, dann. Klicke gerne mal ganz ausführlich in diesem Blogbeitrag rein. Denn Wissen schützt dich und die Frau an deiner Seite.
Viele Kunden, die eine Escort Lady buchen, stellen sich vorab die Frage: Ist Prostitution legal? Und auch Frauen, die mit dem Gedanken spielen, Escort Lady zu werden fragen sich: Ist Escort in Deutschland überhaupt erlaubt? Und wo liegen überhaupt die Unterschiede zwischen Escort und Prostitution. Vorneweg: Ja, Prostitution in Deutschland ist erlaubt. Mit dem Prostitutionsgesetz (ProstG) wurde Prostitution im Jahr 2002 legal und galt nicht mehr als sittenwidrig. Im Jahr 2017 wurde das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) eingeführt, welches detaillierte Rechte und Pflichten für Menschen im Prostitutionsgewerbe regelt. Was genau erlaubt ist und was nicht behandeln wir in diesem Blogbeitrag.
Gibt es einen rechtlichen Unterschied zwischen Prostitution und Escort?
Rechtlich gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen Prostitution und Escort. Escort erbringt eine sexuelle Dienstleistung und zählt somit zur Prostitution. Eine sexuelle Dienstleistung beschreibt das Zulassen sexueller Handlungen gegen Entgelt. Nicht zur Prostitution zählen Dienstleistungen mit ausschließlich darstellenden Charakter, wie zum Beispiel bei einer Burlesque-Show. Prostituierte sind also Menschen, die sexuelle Dienstleistungen erbringen. Und da bei einem Escort Date häufig sexuelle Dienstleistungen erbracht werden zählt Escort zur Prostitution.
Was regelt das Prostituiertenschutzgesetz?
Das Prostiutiertenschutzgesetz (ProstSchG) regelt seit 2017 verbindlich, wie Prostitution in Deutschland ausgeübt werden darf. Das betrifft einerseits alle volljährigen Personen, die sexuelle Dienstleister anbieten. Andererseits auch Betreiber von Prostitutionsgewerben, Studios, Escort-Vermittlungen, Veranstaltungen usw. Wer als Escort Lady arbeitet, muss sich bei der zuständigen Behörde anmelden. Außerdem muss ein Beratungsgespräch, welches in sechs- oder zwölfmonatigen Abständen wiederholt wird, durchgeführt werden. Dafür erhält man eine Anmeldebescheinigung und auf Wunsch auf eine Aliasbescheinigung, in welcher der Künstlername eingetragen ist. Diese ist beim Arbeiten mitzuführen. Ziel des Gesetzes ist es, Prostituierte rechtlich abzusichern. Außerdem sollen Ausbeutung verhindert werden und es soll für mehr Transparenz, auch für KundInnen sorgen.
Escort ist legal: Aber wo liegen die Grenzen?
In Deutschland ist es grundsätzlich legal, Escort Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Vorausgesetzt, alles geschieht freiwillig, auf Augenhöhe und ohne Ausbeutung. Strafbar macht sich ein Freier erst dann, wenn er Grenzen überschreitet. Etwa wenn er mit Minderjährigen oder Zwangsprostituierten verkehrt und Gewalt, Nötigung oder die Ausnutzung von Zwangslagen im Spiel sind. Wichtig zu wissen: Einvernehmliche, selbstbestimmte Escort-Dates zwischen Erwachsenen sind rechtlich unproblematisch. Solange man sich an die Spielregeln hält.
Wo würde man sich strafbar machen?
Sexkauf ist dann strafbar, wenn man die missliche Lage einer aus Zwang in die Prostiution geratenen Person ausnutzt. Dies ist geregelt im § 232a Abs.6 im Strafgesetzbuch. Es reicht schon die Leichtfertigkeit aus, um eine Strafbarkeit zu begründen. Das heißt, “wer hätte merken müssen”, dass ein Mensch unter Zwang sexuelle Dienstleistungen anbietet, kann bestraft werden. Typische Warnsignale sind zum Beispiel sichtbare Anzeichen körperlicher Gewalt, eine fehlende gemeinsame Sprache, das Vorhandensein eines Zuhälters im Nebenraum oder auch wenn die Bezahlung direkt an einen Zuhälter erfolgt.
Wichtig zu wissen: Die meisten Menschen, die Escort-Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben nichts zu befürchten, wenn sie achtsam und respektvoll mit ihrer Begleitung umgehen. Das Gesetz richtet sich gezielt gegen Ausbeutung und Menschenhandel. Nicht gegen seriöse Kunden, die Wert auf Diskretion und faire Begegnungen legen. Wer mehr Infos möchte, liest hier.
So bleibst du auf der sicheren Seite
Ein seriöser Kunde achtet darauf, dass er nur mit Agenturen und Escorts in Kontakt tritt, die transparent und professionell arbeiten. Dabei ist ein klarer, fairer Umgang miteinander, einvernehmliche Treffen und eine offene Kommunikation die besten Zeichen dafür, dass alles im grünen Bereich ist. Wenn die Escort-Lady selbstbewusst auftritt, klar kommunizieren kann und keine Anzeichen von Zwang oder Abhängigkeit besteht, handelst du rechtlich und moralisch korrekt. Kurz gesagt: Wer respektvoll bucht und einvernehmliche Begegnungen sucht, bewegt sich ganz automatisch auf der sicheren Seite des Gesetzes.
Gentleman-Checklist
Du willst dein Escort-Date genießen, ohne böse Überraschungen? Mit ein paar einfachen Grundregeln bleibst du nicht nur auf der sicheren Seite. Vielmehr sorgst du auch dafür, dass das Treffen für beide ein angenehmes Erlebnis wird. Unsere kleine Checklist zeigt dir auf, wie es fair, legal und entspannt abläuft.
Nur volljährige, freiwillige AnbieterInnen buchen
Kein Sex mit Minderjährigen. Keine Nutzung von sexuellen Dienstleistungen, bei denen (finanzieller) Zwang, Ausbeutung oder Menschenhandel erkennbar sind.
Keine Sperrgebiete betreten
In einigen Städten oder in einzelnen Straßen ist Prostitution verboten. Wer dort bucht oder sich verabredet, kann belangt werden.
Kondompflicht einhalten
Bei allen bezahlten sexuellen Handlungen gibt es eine Kondompflicht. Für beide Seiten. Auch das Drängen oder nachfragen, ob es ohne Kondom gehe, ist nicht korrekt.
Zahlungen wie vereinbart tätigen
Ohne Diskussion: Die vereinbarte Vergütung wird bezahlt, ansonsten gilt es als Betrug. Auch Teilzahlungen, Preisdiskussionen vor Ort oder “hinterher überweisen” gehen nicht.
Grenzen respektieren
Alles, was die Escort Lady machen möchte, ist in Ordnung. Alles, worauf gedrängt wird, gilt als Zwang, Nötigung, Gewalt oder Druck und ist strafbar.
Keine heimliche Aufnahme
Fotos, Videos oder Tonaufnahmen ohne ausdrückliche Zustimmung sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
Faire, respektvolle und diskrete Escort-Dates basieren auf gegenseitigem Respekt. Wer sich wie ein Gentleman verhält, bekommt ein schönes Erlebnis.
Fazit
Prostitution, und somit auch Escort, ist in Deutschland erlaubt. Das Gesetz schützt vor allem die Menschen, die in der Branche arbeiten. Es sorgt auch dafür, dass Ausbeutung und Menschenhandel keinen Platz haben. Für Kunden heißt das: Wer eine volljährige, freiwillig arbeitende Escort-Dame bucht, respektvoll und fair handelt und auf klare Signale achtet, bewegt sich auf sicherem Boden. Dazu gehören die Einhaltung der Kondom-Pflicht, transparente Absprache und das Respektieren von Grenzen. Das ist nicht nur rechtlich wichtig, sondern sorgt auch dafür, dass beide ein angenehmes und entspanntes Date miteinander erleben. Kurz gesagt: Seriöse Kunden müssen nichts befürchten. Ein achtsamer Umgang öffnet die Tür zu unbeschwerten und schönen Begegnungen.
Wie ist die gesetzliche Lage in Deutschland?
Prostitution ist in Deutschland legal, solange sie freiwillig und zwischen volljährigen Personen stattfindet.
Was regelt das Prostituiertenschutzgesetz?
Das ProstSchG legt seit 2017 Rechte und Pflichten für Sexarbeit fest. Es schützt DienstleisterInnen vor Ausbeutung und sorgt für Transparenz.
Sind die Vermittlungen von Escort Agenturen legal?
Ja, wenn die Escort Agentur ordnungsgemäß angemeldet ist, seriös arbeitet und sich an alle gesetzlichen Vorgaben hält.
Ab wann ist Escort illegal?
Escort ist illegal wenn Minderjährige beteiligt sind, Zwang Ausbeutung oder Menschenhandel erkennbar ist. Auch, wenn Sperrgebietsverordnungen missachtet werden.
Was bedeutet Sicherheit für Kunden und Escorts?
Klare Absprachen, gegenseitiger Respekt, Kondompflicht und eine professionelle, vertrauensvolle Vermittlung sorgen für entspannte und legale Treffen.